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Gepflegte Füße für Diabetiker!

Diabetiker neigen vor allem nach längerer Krankheitsdauer zu Nervenschäden (Neuropathie) und Durchblutungsstörungen in den Füßen. Die Haut ist oft trocken und sehr empfindlich. Da meist eine Schmerzempfindlichkeit eingeschränkt ist, oder sogar ganz fehlt, werden diese selbst zunächst nicht erkannt und Infektion oder sogar Geschwüre können entstehen. Der Heilungsprozess ist sehr langwierig.
Dies ist zu vermeiden.

12 Tipps für Diabetiker

1
. Überprüfen Sie ihre Füße täglich
auf Druckstellen und Verletzungen
Benutzen Sie ggf. einen Diabetiker-Spiegel.

2. Fußbäder von 3 – 4 Min. mit einer milden, rückfettenden Seife.
Längere Fußbäder weichen die Haut auf, es bildet sich ein guter Nährboden für Keime und Bakterien.

3. Fußbäder max. 37 Grad.
Es kann sonst zu Verbrühungen kommen, die evtl. nicht bemerkt werden (Neuropathie).

4. Nach dem Waschen die Füße gründlich mit einem weichen Handtuch abtrocknen.
Insbesondere zwischen den Zehen, da sich bei feuchten Zehenzwischenräumen leicht Fußpilz bilden kann.

5. Die noch feuchte Hornhaut vorsichtig mit einem Bimsstein abrubbeln.
Dies ist notwendig, da Hornhaut leicht rissig wird und so Bakterien oder Keime eindringen können.

6. Hornhauthobel haben am Fuß eines Diabetikers nichts zu suchen!
In keinem Fall dürfen Hühneraugenpflaster oder Tinkturen verwendet werden, da diese ätzend wirken und die Haut schädigen.

7. Trockene, spröde oder rissige Haut nach dem Waschen mit einer feuchtigkeitshaltigen/bindenden Creme eincremen.

8.
Ziehen Sie jeden Tag frische Socken an, die gut sitzen.
Achten Sie darauf, dass keine Stopfstellen oder dicke Nähte drücken oder scheuern. Strümpfe nicht aus synthetischen Materialien, sondern aus Wolle oder Baumwolle tragen.

9. Die Nägel nicht mit spitzen oder scharfen Geräten schneiden.
Gut geeignet sind eine Sandblattfeile oder eine abgerundete Diamantfeile.

10. Feilen Sie die Nägel an den Ecken gerade und nicht rund.
Lediglich unmittelbar in den Ecken sollten sie leicht abgerundet werden.

11. Schuhe sollten Sie immer erst am Nachmittag kaufen.
Da die Füße im Laufe des Tages durch das Stehen und Gehen anschwellen.

12. Lassen Sie eingewachsene Fußnägel oder Hühneraugen nur von einem langjährigen erfahrenden Fachmann/frau oder einem Arzt entfernen.

Die regelmäßige Fußpflege ist bei Diabetikern unbedingt notwendig.
Nur so kann das Diabetische Fußsyndrom rechtzeitig erkannt und
von Ärzten behandelt werden!


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